"Duft nach Weiß"                                                  PENDRAGON Verlag

 

Auf einem Dorf in Bulgarien wächst das junge Mädchen Anelija im vertrauten Geruch von Knoblauch und Schafen bei ihren Großmüttern auf. Aber sie spürt den bedrohlichen Schatten, den Zwang und Terror eines kommunistischen Regimes werfen. Ihre Sehnsucht nach etwas ganz anderem, nach Freiheit und Autonomie, wird geschürt von den Briefen, die sie von der in Deutschland lebenden Mutter erhält – die Briefe sind geschrieben auf einem so strahlend weißen Papier, wie sie es nicht kennt.

Der Duft nach Weiß zieht sie fort. Sie entscheidet sich mutig für eine eigene Zukunft mit Perspektive und sucht ihren Weg im kalten Krieg, einen Weg, der sie aus der kommunistischen Diktatur fort führt.

 

In Sofia, der Hauptstadt, lebt zur gleichen Zeit der große bulgarische Schriftsteller Georgi Markow. Auch er merkt, dass er in einem Land, das ihm das Schreiben verbietet, nicht mehr leben kann.

 

Doch die Flucht kann beide das Leben kosten.

 

  

„Sensorium für Hintergründiges.  - Die Autorin Stefanie Gregg schaut gerne in die Tiefen der Psyche.

Der Titel des Romans bezieht sich auf das strahlend weiße Papier, auf dem

die nach Deutschland geflohene Mutter Briefe aus dem Exil schreibt. In Bulgarien war das Briefpapier (und vieles andere) ja eher grau.

Der Duft nach Weiß ist also eine Sehnsuchtsmetapher.“

Süddeutsche Zeitung

  

„Zu erwarten ist ein sicherlich ungewöhnlicher Roman über eines der Topthemen ‚Westen und Osten’ in der gegenwärtigen deutschen Literaturszene.“

 Münchner Merkur

 

Ausschnitte aus dem Roman wurden mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. Meerbuscher Literaturpreis (Kategorie Prosa), Alfa Multimedia Wettbewerb, Auswahlliste zum Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb und Irseer Pegasus.


Stefanie Gregg bei Facebook
Stefanie Gregg bei Twitter

---------------------------------

Video-Rezension vom "Duft nach Weiß"